ENTROPIC UNIT · WERKZEUG · EU-FAIR-0008
Fair-Pay- und Honorarrechner
Zwei Rechenwege in einem Werkzeug: was ein fairer Lohn für Angestellte in der Kulturarbeit kostet, und was Selbstständige verlangen müssen, damit am Ende dasselbe übrig bleibt. Österreich, Werte 2026. Läuft im Browser, ohne Konto, ohne Server, ohne gespeicherte Daten.
Was faire Bezahlung kostet
Rechnet die Differenz zwischen dem, was jemand jetzt bekommt, und dem Fair-Pay-Sollwert — inklusive Dienstgeberkosten. Genau die Zahl, die in einen Förderantrag gehört.
Sozialversicherung, DB, DZ, KommSt, MV-Kasse. 30 % ist der übliche Richtwert.
| Posten | Ist | Fair Pay | Differenz |
|---|---|---|---|
| Monatsbrutto (auf das Stundenausmaß) | — | — | — |
| Jahresbrutto | — | — | — |
| Jahreskosten Dienstgeber | — | — | — |
Fehlbetrag pro Jahr für 1 Person(en):
—
Was du als Selbstständige verlangen musst
Derselbe Lebensstandard wie im Angestelltenverhältnis kostet als Honorar mehr: keine bezahlten Urlaube, keine Krankenstände, Sozialversicherung und Steuer selbst zu tragen, dazu unbezahlte Zeit für Akquise, Buchhaltung und Fortbildung. Der größte Hebel ist die Auslastung — darum steht sie hier als Regler und nicht als stille Annahme.
TKI rechnet mit 1.600 (Bandbreite 1.500–1.700) nach Abzug von Urlaub, Krankheit, Fehlzeiten.
Realistisch sind bei freier Arbeit 50–70 %. 100 % bedeutet: jede verrechenbare Stunde ist verkauft.
Raum, Gerät, Versicherung, Software, Fahrten, Steuerberatung.
Ergebnis
| Jahresarbeitskosten (Brutto × Gehälter + Aufschlag) | — |
| + Fixkosten | — |
| verkaufte Stunden im Jahr | — |
Fairer Stundensatz (netto ohne USt):
—
Tagessatz (8 Std.): — · Halbtag: —
Was davon übrig bleibt
| Posten | pro Jahr |
|---|---|
| Honorarumsatz (ohne USt) | — |
| − Fixkosten | — |
| = Gewinn vor Abgaben | — |
| − SVS (26,83 % + Unfallversicherung) | — |
| + KSVF-Zuschuss | — |
| − Einkommensteuer (Tarif 2026) | — |
| = netto im Jahr | — |
| netto pro Monat | — |
Woher die Zahlen kommen
Jeder Wert mit Stand und Belastbarkeit. Blau = amtlich oder Kollektivvertrag, grün = Empfehlung einer Interessenvertretung, rot = nicht frei zugänglich, muss nachgetragen werden.
Was dieses Werkzeug nicht kann
- Es ersetzt keine Lohnverrechnung. Vordienstzeiten, Anrechnungen, All-in-Verträge und Sonderzahlungsrecht bleiben außen vor.
- Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit sind nur als Vergleichswerte hinterlegt (Modus C), nicht automatisch eingerechnet — sie hängen am jeweiligen Kollektivvertrag.
- Die Einkommensteuer ist eine Überschlagsrechnung ohne Absetzbeträge, Gewinnfreibetrag, Sonderausgaben und Familienleistungen. Das echte Ergebnis liegt meist günstiger.
- Die Zwischenstufen des Gehaltsschemas sind nicht hinterlegt — siehe Hinweis in Modus A.
Für eine ganze Veranstaltung — Einnahmen, Gagen, Abgaben, Break-even — gibt es daneben den Veranstaltungsrechner.
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